Wenn man an Düsseldorf denkt, denkt man sofort an die Immermannstraße – eine wahre Schatzkammer für japanisches Essen. Wer hierher kommt, findet authentische japanische Restaurants, Supermärkte und Bäckereien. Sowohl unter der Woche als auch am Wochenende treffen sich hier Menschen, die japanische Kultur und Küche erleben möchten.
Warum fahren viele in Deutschland lebende Japaner extra nach Düsseldorf? Ganz einfach: Hier bekommt man wirklich authentisches japanisches Essen – qualitativ deutlich besser als in vielen anderen deutschen Städten.
Unter den zahlreichen japanischen Restaurants in Düsseldorf habe ich besonders oft das Tonkatsu-Restaurant Gonta besucht. Während das deutsche Schnitzel meist dünn geklopft wird, ist das Tonkatsu hier angenehm dick, saftig und mit einer knusprigen, gut haftenden Panade versehen. Dazu kommen fein geschnittener Weißkohl und eine unglaublich leckere, hausgemachte Sauce. Geschmacklich steht dieses Tonkatsu dem Original in Japan in nichts nach.
Ich bestelle dort am liebsten Curry und mache daraus ein klassisches Katsu-Curry. Außerdem gibt es dort etwas, das man in Deutschland sonst kaum findet: Cream Soda – das grüne Erfrischungsgetränk mit einer Kugel Vanilleeis, das viele aus ihrer Kindheit in Japan kennen. Wahrscheinlich findet man so etwas in ganz Deutschland kaum außerhalb Düsseldorfs.

Einmal habe ich deutsche Freunde, die in der Nähe wohnen, dorthin mitgenommen. Während ich mein Katsu-Curry genoss, bestellten sie gebratenen Lachs oder Fisch und waren begeistert von der japanischen Zubereitung.
Düsseldorf bietet jedoch nicht nur hervorragende japanische Restaurants, sondern auch japanische Bäckereien. Melonpan, Anpan oder Karepan – Brote und süße Teilchen, die genauso schmecken wie in Japan. In Berlin findet man vielleicht ähnliche Varianten, aber geschmacklich sind sie doch nicht ganz dasselbe. Wenn man Düsseldorf besucht, sollte man unbedingt auch solche Spezialitäten mitnehmen.


